Katrin Liebenow
- Aufbaubegleitung der Kurzzeitpflege im Haus am Beerenpfuhl
- Seit frühester Jugend in der Pflege tätig
- „Ein guter Altenpfleger sieht mit dem Herzen – und hört auf sein Bauchgefühl“
Katrin Liebenow
Katrins Berufswunsch war zunächst Krankenschwester. Schon mit 16 Jahren sammelte sie in diversen Praktika erste Erfahrungen in der Pflege. Vor ihrer Ausbildung arbeitete sie im Krankenhaus, wo sie überwiegend ältere Patienten betreute. Die Begegnung mit vielen spannenden Lebensgeschichten beeinflussten ihren persönlichen und beruflichen Lebensweg.
Ich bin ein besonders einfühlsamer Mensch mit hoher Beobachtungsgabe
Meine erste berufliche Station war als Krankenschwester in einem Krankenhaus. Die Arbeitsweise und Atmosphäre im Krankenhaus entsprach überhaupt nicht meinen Vorstellungen von humaner Pflege. So beschloss ich, mich weniger auf Krankheiten und mehr auf Menschen zu konzentrieren und wurde Altenpflegerin.
Ich bin ein besonders einfühlsamer Mensch mit hoher Beobachtungsgabe und Auffassung. Ich kann unsere Klienten gut motivieren, aber auch Trost spenden und zuhören. Es erfordert viel Willensstärke, sich für die Bedürfnisse unserer Klienten einzusetzen. Außerdem bin ich Deeskalationsprofi, kann gut in Konfliktsituationen vermitteln.
Ich bin stolz, Teil eines kompetenten Teams zu sein, das engagiert und liebevoll arbeitet
Das Pflegewohnzentrum in der Alfred-Kowalke-Straße war meine erste Station als Altenpflegerin. Zuvor war ich schon 5 Jahre tätig als Pflegefachkraft. Dort erlebte ich erstmalig Arbeitsbedingungen, Teamzusammenhalt und eine Form der Pflege, die zu meinen Vorstellungen passten. Dann gründete ich eine Familie, während das Haus am Beerenpfuhl entstand. Dort tätig zu werden, war mein großer Wunsch und nach einigen Monaten im Pflegewohnzentrum Wuhlepark war es dann soweit: Ich durfte den Aufbau und die Inbetriebnahme des neuen Pflegewohnzentrums miterleben. Was für eine aufregende, ereignisreiche Zeit voller Begegnungen mit interessanten, liebenswerten Menschen!
Das Tollste: Die Kurzzeitpflege hat sich zu einem festen Bestandteil der Pflegewohnzentrum Kaulsdorf-Nord gGmbH entwickelt und ist gewachsen. Ich bin sehr stolz, Teil dieses kompetenten Teams zu sein, das engagiert und liebevoll unsere Klienten unterstützt.
Im Zweifelsfall höre ich auf mein Bauchgefühl
Ein guter Altenpfleger sieht mit dem Herzen. Das bedeutet für mich, mit liebenden Augen zu sehen, hinter die Fassade und den ersten Eindruck zu blicken und auf mein Bauchgefühl zu hören. Denn Erfahrungen haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich bin. Wenn ich mit dem Herzen sehe, kann ich die liebenswerten Besonderheiten und Eigenarten entdecken, Stärken und Schwächen und den Menschen annehmen, wie er ist. Mit dem Herzen betrachtet, fällt es leichter, Hintergründe zu verstehen.
Wir Kollegen unterstützen uns gegenseitig
Jeder Arbeitstag bringt unzählige besondere und wunderbare Erlebnisse mit sich. Ich liebe es, Menschen zum Lachen zu bringen. Und ich bin dankbar, in einem tollen Team zu arbeiten. Wir unterstützen uns gegenseitig und hören einander zu. Es ist auch eine besondere Erfahrung, vielen pflegebedürftigen Menschen helfen zu können. Dabei bedeutet Pflege für mich Fürsorge, Respekt und Dynamik. Und richtig gute Pflege ist ganzheitlich: Körper und Seele sind gleich wichtig.